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eFeedback

Verständnis erfassen, reflektieren und fördern

 

 

  • Sie möchten, dass Ihre Studierenden in der Vorlesung mitdenken?
  • Sie möchten Ihre Studierenden intensiver in die Vorlesung einbinden?
  • Sie möchten wissen, was Ihre Studierenden verstanden haben?
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Durch eFeedback steigern Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Studierenden und regen die aktive Teilnahme in der Vorlesung an.

Das etablierte und verbreitete eFeeback baut auf Eric Mazurs Ansatz der "Peer Instructions" (2006) auf. Studierende werden während der Vorlesung in regelmäßigen Abständen (ca. alle 20-30 Minuten) zu den referierten Lerninhalten befragen und das Befragungsergebnis wird anschließend im Plenum diskutiert.

Um das eFeedback möglichst einfach zu realisieren, werden so genannte "Lecture Respond Systeme" eingesetzt, mit denen die Studierenden an einer Befragung teilnehmen können. Anhand der Rückmeldungen sieht der Lehrende auf der einen Seite, was wirklich verstanden wurde und kann sein Referat anpassen sowie nicht Verstandenes noch einmal erklären. Die Studierenden erhalten auf der anderen Seite selbst eine Rückmeldung darüber, ob sie die Lerninhalte verstanden haben oder nicht. Das erhöht die Aufmerksamkeit in der Vorlesung und ermutigt die Studierenden zu einer aktiven Teilnahme.

eFeedback hilft Ihnen die Studierenden besser in die Lehre einzubinden und gibt Ihnen Rückmeldung darüber, was wirklich verstanden wurde.

Auszüge aus dem Video "eFeeback in Vorlesungen"

Professor Peter Riegler von der Hochschule Ostfalia setzt seit mehreren Jahren Audience Response Systeme in seinen Vorlesungen ein. Mit Audience Response Systemen können Studierende in Vorlesungen per Clicker, Internet oder Smartphone über eine Frage abstimmen. Ihnen stehen dabei verschiedene Antwortmöglichkeiten zur Verfügung - wie man es vom Publikumsjoker bei „Wer wird Millionär“ kennt.

Prof. Dr. Peter Riegler erläutert, wozu er Clicker in seinen Vorlesungen einsetzt.

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"Die Funktion von Vorlesungen besteht üblicherweise darin, Informationen zu vermitteln. Während die Studierenden still dasitzen und mitschreiben, fehlt mir jedoch eine Rückmeldung darüber, was sie aus meiner Vorlesung mitnehmen.
Aus diesem Grund setze ich Clicker ein. Ich möchte meine Studierenden aktivieren, sodass sie sich an der Vorlesung beteiligen. Dadurch erhalte ich gleichzeitig das Feedback darüber, was sie verstanden und was sie nicht verstanden haben."

Konkret bedeutet der Einsatz von Clickern, dass eine Frage mit mehreren Antwortalternativen ins Plenum gegeben wird. Alle Studierenden geben ihre Stimme für eine Antwortalternative ab. Die Abstimmungsergebnisse werden in den Hörsaal zurückgegeben und für alle sichtbar dargestellt. Die Studierenden können weiterhin dazu aufgefordert werden, den Nachbarn oder die Nachbarin von der eigenen Antwort zu überzeugen.

Anschließend wird der Zyklus aus Frage, Abstimmung und Rückmeldung der Ergebnisse ein zweites Mal durchlaufen.

„Eine Clicker-Frage zu bearbeiten dauert etwa 5 Minuten. Wenn ich pro Vorlesung 4 Fragen stelle, fehlen mir 20 Minuten von meiner kostbaren Vorlesungszeit. Das ist aber kein Problem, wenn ich die Vorlesung anders denke: Die Funktion ist nicht, Informationen zu vermitteln, sondern Verständnis zu schaffen. Das ist es, was mir in meiner Vorlesung wichtig ist.“